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Glashütte Buhlbach

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2016

 

Der Kulturpark Glashütte Buhlbach

Der Kulturpark Glashütte Buhlbach ist eine barrierefreie Ausstellung für alle Altersklassen über die Geschichte der Schwarzwälder Glasherstellung und der Glashütte Buhlbach.

 

Von dieser, der größten und bedeutendsten Glashütte im Schwarzwald des 18. und 19. Jahrhunderts, existieren noch die Reste eines gewaltigen Schmelzofens sowie die letzten beiden historischen Glashüttengebäude im Schwarzwald. Diese beherbergen je eine Dauerausstellung mit akustischem Guide.

 

Im Turbinenhaus veranschaulichen handbemalte Glastafeln den Werdegang sowie den größten Erfolg der Glashütte: die Erfindung der erstmals druckresistenten Champagnerflasche. Der "Buhlbacher Schlegel" revolutionierte die Sekt- und Champagnerherstellung und wurde bis nach St. Petersburg an den Zarenhof geliefert.

Im Gesteinsmahlhaus befinden sich historische Werkstätten im Untergeschoss. Im Obergeschoss wird der Familienalltag der Glasmacher lebendig.

 

Auf dem Außengelände befindet sich die Scherbenwäscherei, der Brennplatz für Asche, eine Miniatur-Poche und ein Backhäusel. Wilhelm Hauffs märchenhafte Sagenwelt rund um die Schwarzwälder Wald- und Glaswirtschaft verdeutlichen die Ziergärten des Glasmännleins und des Holländermichels.

 

Das nicht sanierte, halbverfallene "Gasthaus zum Löwen" vermittelt einen Eindruck davon, in welchem Zustand sich die letzten Glashüttengebäude nach über 50 Jahren Vernachlässigung befanden. Danke einer beispielhaften Rettungsaktion mit "Alten Buben", "Staubigen Brüdern", emsigen "Mittwochsfrauen" und der Fördervereinsvorsitzenden Dora-Luise Klumpp ist der Kulturpark heute eine Ort, der Geschichte atmet, Tradition lebt und den Buhlbacher Erfindungsgeist vergegenwärtigt. Betrieben wird er vom gemeinnützigen Förderverein Glashütte Buhlbach e. V.

 

Mehr über die Geschichte der Glashütte von ihrer Gründung bis zur Stilllegung 1909 finden Sie auch unter Historie.

 

Detaillierte Informationen über die Restaurantions- und Sanierungsarbeiten finden Sie auf der Seite der Baiersbronner Architektin Sabine Rothfuß.